Wichtige Begriffe

Wenn du zu Studieren beginnst, kann es passieren, dass dir manche Begriffe, welche wie selbstverständlich verwendet werden, nicht bekannt sind.

Wir wollen dir in bei deinem Start in dein Uni-Leben helfen und erklären dir gerne ein paar wichtige Begriffe. Diese und weitere wichtige Informationen für deinen Studienstart kannst du hier finden.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei Maximilian Wagner und der ÖH Uni Graz für die Vorlage dieser Broschüre bedanken.

WICHTIGE BEGRIFFE

Curriculum (Studienplan): Im Curriculum sind der Aufbau und Inhalt der einzelnen Studien festgelegt. Ihm kannst du die Anzahl und Art der Prüfungen entnehmen, die du im Rahmen deines Studiums absolvieren musst.

ECTS (European Credit Transfer System): Internationales System, mit dem der Arbeitsaufwand und zeitliche Rahmen von Lehrveranstaltungen bewertet wird. Einem ECTS-Punkt sind 25 reale Arbeitsstunden zugeordnet (Vorlesungszeiten und und Selbststudium). Die Arbeitslast eines Studiums beträgt 60-ECTS-Anrechnungspunkte pro Studienjahr.

Matrikelnummer: Deine persönliche Kennnummer an der Universität, mit Hilfe derer du dich überall anmelden kannst. Du bekommst in deinem Leben nur eine Matrikelnummer, auch wenn du einmal die Hochschule wechseln solltest.

StEOP: Kurzbezeichung für die Studieneingangs- und Orientierungsphase gemäß Universitätsgesetz 2002, §66.

PlusOnline: Das Online-System der UniSalzburg, mit dem du dich z.B. zu den Laven anmelden kannst. (Hier haben wir eine extra Schritt-für Schritt Anleitung für dich)

Blackboard (Elearning): Die Elearning Plattform an der Universität Salzburg. Nachdem du dich für Lehrveranstaltungen angemeldet hast, bekommst du hier für deine Kurse z.B. die Kursunterlagen, kannst Hausübungen abgeben und hast ein digitales Diskussionsforum für deine Kurse.

Uniflow: Drucksystem der Universität Salzburg – über dieses System kannst du von jedem Uni-computer Druckaufträge in die Warteschleife geben und dann an jedem Drucker die Druckaufträge ausführen lassen.
Hier kannst du dein Guthaben online aufladen, ansonsten kannst du im Unipark im 2.Stock auch bei einem Automaten aufladen.

Eduroam: europaweites Universitäts-WLAN-System. Mit deinem Salzburger Account kannst du auch an anderen Unis jederzeit im WLAN surfen.
Anmelden:
<Benutzername>@sbg.ac.at (wichtig kein „stud“)
Das Passwort ist das selbe wie für alle anderen Online-Dienst (z.B. PlusOnline).

LEHRVERANSTALTUNGSTYPEN

Vorlesung (VO)
Lehrveranstaltung ohne immanenten Prüfungscharakter, keine Anwesenheitspflicht.
Bei Vorlesungen erfolgt die Wissensvermittlung durch Vortrag der Lehrenden. In Einführungsvorlesungen werden Grundfragen eines Fachgebiets thematisiert und Basiskenntnisse vermittelt. Zum positiven Abschluss trägt einzig die Note der Prüfung bei. Die Vortragenden sind verpflichtet, mindestens drei Prüfungstermine für eine Vorlesung festzulegen.

Vorlesung mit Übung (VU)
Lehrveranstaltung ohne immanente Prüfungscharakter; keine Anwesenheitspflicht.
Vorlesungen mit Übungen sind Lehrveranstaltungen, die die theoretische Einführung in ein Teilgebiet mit der Vermittlung praktischer Fähigkeiten verbinden.

Übung mit Vorlesung (UV)
Lehrveranstaltung mit immanente Prüfungscharakter; Anwesenheitspflicht.
Eine Übung mit Vorlesung verbindet die theoretische Einführung in ein Teilgebiet mit der Vermittlung praktischer Fähigkeiten, wobei der Übungscharakter dominiert.

Proseminar (PS)
Lehrveranstaltung mit immanentem Prüfungscharakter; Anwesenheitspflicht.
Proseminare sind Vorstufen zu Seminaren. Sie haben Grundkenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln, in die wissenschaftliche Argumentation und Fachliteratur einzuführen sowie zur selbständigen Wissensaneignung anzuleiten. Neben Referaten, Diskussionsbeiträgen oder Analyseaufgaben haben die Studierenden (meist) schriftliche Arbeiten (Proseminararbeiten) zu erbringen. Proseminare können auch projektartigen Charakter haben. In diesem Fall stehen problembezogenes wissenschaftliches Arbeiten, angeleitete Team-Arbeit und das Erreichen eines präsentierbaren Ergebnisses im Vordergrund.

Seminar (SE)
Lehrveranstaltung mit immanentem Prüfungscharakter; Anwesenheitspflicht.
Seminare dienen der Reflexion und kritischen Diskussionen spezieller wissenschaftlicher Fragestellungen. Von den Studierenden sind selbstständige Beiträge in Form von Referate und/ oder Diskussionsbeiträgen sowie schriftlichen Arbeiten (Seminararbeiten) zu erbringen. Seminare können auch projektartigen Charakter haben. In diesem Fall stehen problembezogenes wissenschaftliches Arbeiten, selbstständige Team-Arbeit und das Erreichen eines präsentierbaren Ergebnissen im Vordergrund.

Übung (UE)
Lehrveranstaltung mit immanentem Prüfungscharakter; Anwesenheitspflicht.
Übungen dienen praktisch-beruflichen Zielen und haben konkrete Aufgabenstellungen zu behandeln.